
BIOGRAFIE
Bereits im Alter von siebzehn Jahren begann die lyrische Sopranistin Natascha Dwulecki ihr Gesangsstudium mit dem Schwerpunkt Opernsolo an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Christiane Iven. Es folgte ein Aufbaustudium in Liedgestaltung bei Prof. Philip Schulze. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem in Meisterkursen bei KS Brigitte Fassbaender, Kurt Widmer, Krisztina Laki und Charlotte Lehmann.
Im Jahr 2006 wurde sie als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Alexander Girardi in Coburg ausgezeichnet.
Bereits während ihres Studiums führten Gastengagements die junge Sängerin an renommierte Häuser wie die Staatsoper Hannover, das Theater für Niedersachsen Hildesheim, das Theater Erfurt sowie zu den Schlossfestspielen Wernigerode. Neben ihrer Bühnentätigkeit widmet sich Natascha Dwulecki mit besonderer Leidenschaft dem Lied- und Konzertgesang.
Sie ist regelmäßig in den großen Kirchen Deutschlands zu hören – von der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg über den Hildesheimer Dom bis hin zum Mainzer Dom – und arbeitet mit namhaften Orchestern und Dirigenten wie Nicolas McGegan, Michael Schneider und Marc Albrecht zusammen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wolfgang Rihm brachte sie dessen Werk „Mnemosyne“ für hohen Sopran und Klarinette zur Aufführung.
Bevor sie Ende 2024 mit Ihrer Familie als freischaffende Sängerin nach Leipzig gezogen ist, war sie regelmäßig an der Kammeroper Hamburg zu erleben – unter anderem als Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Adina (L’elisir d’amore) und Pamina (Die Zauberflöte). 2022 übernahm sie dort die Titelpartie in der Uraufführung „Die Zauberflöte – 2. Teil“ sowie die Rolle der Margarete in Gounods Faust.